Transformation unter Hochdruck: Zukunft der Zulieferer

Shownotes

In dieser Folge spricht Lennardt Söhngen vom FIR an der RWTH Aachen mit Dr. Christoph Wargitsch von WARGITSCH Transformation Engineers über die massiven Veränderungen, die die Automobilzulieferer aktuell prägen. Sie tauchen ein in die Herausforderungen durch Elektromobilität, Software und geopolitische Umbrüche – und diskutieren, warum das klassische Hardware-Geschäftsmodell zunehmend unter Druck gerät.

Gemeinsam beleuchten sie, welche Chancen neue Märkte wie der Defense-Bereich bieten, wie Systemdenken und Agilität zum Erfolgsfaktor werden und warum gerade KMU jetzt strategisch handeln müssen. Hören Sie rein, wenn Sie wissen wollen, wie Zulieferer den Wandel aktiv gestalten können und welche Kompetenzen für die Zukunft wirklich zählen.

FIR an der RTWH Aachen: https://fir.rwth-aachen.de | https://linkedin.fir.de

WARGITSCH Transformation Engineers: https://wargitsch.com/ | https://linkedin.com/in/christoph-wargitsch

DiSerHub: https://diserhub.de | https://linkedin.diserhub.de

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00:00:07: Herzlich willkommen bei Deezer Up Connections, dem Podcast zur Zukunft der Automobilbranche und zu digitalen Services und digitale Geschäftsmodellen.

00:00:14: Mein Name ist Enard Söden vom LFIG an der APTH Aachen und gemeinsam mit meinem Kollege Jonas Schator verantworte ich das Forschungsprojekt Deezeraup.

00:00:22: Mein Gast heute ist Dr.

00:00:23: Christoph Wargic, Gründer von Wargics Transformation Engineers.

00:00:27: Christoch beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Frage wie Transformation nicht nur strategisch beschrieben sondern auch sicher umgesetzt werden kann.

00:00:35: Besonders spannend ist seine Perspektive auf die Automobilbranche, auf Zulieferer und den Wand eben auch auf neue Geschäftsmodelle.

00:00:42: Heute werden wir unter anderem über das Klassik-Chefz-Modell vieler Zuliefersprechen, warum das Geschäft unter Druck gerelt und eben auch wie neue Märkte wie beispielsweise die Fans immer relevanter werden.

00:00:53: Christoph schön dass du da bist magst dich unser Zuhören einmal vorstellen.

00:00:57: Danke, die Rennhardt.

00:00:58: Mein Name ist Christoph Wageltsch und ich bin Vorstand der Waggitsch Transformation Engineers.

00:01:03: Ich glaube wir sind eine Transformationsberatung.

00:01:06: Es gibt es seit dem Jahr aus dem Jahr Vollierig im Jahr achtzehnt.

00:01:12: Der Schwerpunkt bei uns war über viele Jahre die Automotiveindustrie.

00:01:17: Daher wollen wir heute sprechen habe ich gelernt.

00:01:19: Und es gibt natürlich auch neue Aspekte und Veränderungen, die uns selber betreffen.

00:01:24: Das wird ein ganz spannender Podcast heute!

00:01:27: So vielleicht sprach ich auch auf die Folge.

00:01:29: Ich würde euch direkt einen Punkt aufgreifen, den du gerade genannt hast und zwar hast du grad das Wort Veränderungen im Raum

00:01:33: geworfen.

00:01:34: Jetzt sehen wir aktuell sehr viel was passiert.

00:01:36: Wir haben eine Empfangung der Elektrifizierung gehabt Das Thema Software rückt in den Vordergrund.

00:01:41: Wir haben geopolitische Unsicherheiten.

00:01:43: Was würdest du denn sagen sind zu deiner Meinung nach die zentralen Treiber?

00:01:47: Auch für dem Wandel in der Autogilbranche bzw.

00:01:50: Was beobachtest oder lebst du auch bei und mit euren Kunden?

00:01:55: Die großen Veränderungen sind geopolitisch oder eben in der großen Volkswirtschaft ein Großteil des Geschäftsmodells, der lange die deutsche Automobilindustrie getragen hat.

00:02:06: Das unter Druck macht sich sehr stark auf den chinesischen Markt erstmal gefreut und dann verlassen und er hat festgestellt dass sich hier massive Entwicklungen getan haben.

00:02:16: das ist zum einen staatlich gefördert aber auch durch das enorme Wachstum Wirtschaft in China sich in einen richtigen Bewegtakt, in der das Geschäftsmodell unter Druck kommt.

00:02:30: Die chinesischen Partner aus den Chinese Adventures haben schnell gelernt nicht nur zu produzieren sondern auch zu entwickeln.

00:02:38: und die eine Bewegung, die zweite Bewegung in China ist dass sich die Kundenbedürfnisse sehr stark geändert haben.

00:02:47: Die angestammten Marken, die sehr stark für den wirtschaftlichen Aufschwung gestanden sind der heutigen Eltern und Großeltern der Generation.

00:02:55: Die haben Anstreukraft verloren.

00:02:57: Die jungen Menschen haben andere Bedürfnisse.

00:03:00: Es sind sehr viel digital unterwegs für die Digital Natives.

00:03:04: Für diesen Adaptiv ist Fahrwerk weniger wichtig wie die Größe vom Screen oder Services, die sie nutzen können wenn sie auch länger im Stau stehen auf den zwölf sprühen Autobahnen um Picking herum Und das Beilsatz zum Abnehmen auch der Absätze in China geführt.

00:03:23: Neben dem, dass die chinesischen Hersteller unter großem Druck auch in Richtung Elektromobilität sich bewegt haben und hier natürlich weniger Heritage da ist als bei den Verbrennern.

00:03:35: Die Autobilustrie gerade in Deutschland ist sehr stark groß geworden durch eine sehr ausgefehlte und sehr stark mit Know-how unterlegte Verbrennertechnologie.

00:03:48: Und diese Generation ist mehr oder weniger direkt übersprungen worden, und in Elektromobilität gibt es hier wenig Heritage.

00:03:57: In Deutschland gibt's vorallem Modelle auch erstaunlicherweise aus der frühen Phase vom letzten Jahrhundert.

00:04:03: Das ist aber nicht weiter verfolgt worden und da merken wir jetzt dann auch einige Versäumnisse.

00:04:08: Ich glaube, das Zweite ist, dass sich Fahrzeuge sehr viel stärker über die Software definieren.

00:04:12: Ja, Software Defined Vehicles und das ist eine andere Art zu entwickeln, zu denken und zu produzieren.

00:04:19: Und von einem traditionellen Fahrzeugbau kommt Fahrzeugentwicklung zerlegt, wir sind Powertrain oder Karosse, Fahrwerk im Interieur funktioniert anders wie in den Schlauch-Software getriebenen Entwicklungen.

00:04:33: Da ist natürlich schwierig, die Altlasten abzuschütteln und da haben wir nicht gelesen.

00:04:39: An der Stelle etwas schneller unterwegs, haben weniger Altlast zu gewältigen gehabt.

00:04:44: Das ist sicher ein Teil also Thema China.

00:04:46: das zweite ist dass sich an dem Märkte halt Schwäche auch entwickelt haben oder schwierige geworden sind.

00:04:51: gerade der US-Markt von dem ja gerade die Premiumhersteller stark abhängen hat sich verändert und schwieriger geworden.

00:04:58: die Zollpolitik dann verbunden mit den hohen Arbeitskosten, hohen Energiepreisen.

00:05:04: Deutschland macht es natürlich schwieriger auch profitabel in Deutschland zu produzieren.

00:05:08: Ich glaube das ist ein so grobter Mix gibt sicher noch andere Faktoren aber das ist das was mir sofort in den Sinn kommt.

00:05:15: Super spannend!

00:05:17: Das heißt war jetzt quasi vor allem auch diese gesammel geopolitischen Faktor genannt aber auch irgendwo diesen Wandel von ist.

00:05:24: aber im klassischen Modell Ich habe ein Auto, mein Auto zu haben hinzu eigentlich das Auto nur Träger für eigentlich verschiedene Software, für verschiedene Digitarkomponenten einmal.

00:05:37: Da hattest du einen Punkt genannt die würde ich gerne mal aufgreifen und zwar hat es so gesagt im dieses klassische Geschäftsmodell eigentlich nur Druckgerät.

00:05:45: Mit Klassisches Geschäfts-Modell meintest Du das klassische.

00:05:48: Wir verkaufen Hardware-Geschäft?

00:05:51: Ja wir verkaufen hardware ist das eine aber auch wie wie sich der Markt verteilt.

00:05:57: Wer produziert, in welche Länder rein?

00:06:00: Wo wird produziert und in welchen Ländern auch verkauft?

00:06:02: Also sprich die Deutschlandsexportnation war natürlich davon gewiesen dass auch die Exportmärkte stark erwachsen beim sehr gesetzigten Heimatmarkt und wenn dies nicht mehr tun oder sogar rückläufig sind dann wankt auf dieses Produktions- und Verkaufsmodell im Summe.

00:06:19: das zweite ist Mit Sicherheit auch HWD verkauft wird, aber auch das Thema muss sich ein Auto überhaupt noch besitzen.

00:06:26: Das ganze Thema Car-Sharing und so weiter.

00:06:29: Und gerade auch in der urbanen jüngeren Bevölkerung ist es lang nicht mehr so ein Prestige Modell.

00:06:37: Da liegt der Fokus woanders Und das hat sich ja auch noch mal gewandelt.

00:06:41: Zwar nicht in dem Maus, wie es oft propagiert wird, gibt immer noch genügend Bevölkerungsanteile die nicht unbedingt in Großstädten wohnen und die nach wie vor aufs Auto angewiesen sind einfach als nützliches Werkzeug um von auch nach B zu kommen.

00:06:56: aber... Das ist sicher auch eine Entwicklung, die sich weiter fortsetzen wird.

00:07:00: Und ich kenne viele junge Leute, die ja kein Führerschein mehr machen wollen und die sehr stark öffentlich unterwegs sind oder mit dem Fahrrad.

00:07:09: Diese Last auch ein Auto zu kaufen, zu besitzen, zu betreiben, zu parken – auch in riesigen Problemen, Großstädten.

00:07:18: Die wollen nicht mehr auf sich nehmen sagen, brauche ich nicht und haben keines mehr.

00:07:21: Haben zwar vielleicht noch den Führerschein aber besitze keines.

00:07:26: Wenn Sie bei uns brauchen, dann nutzen sie halt Car-Sharing oder bieten sich mal was her.

00:07:29: Ansonsten sind sie ohne Unterweg her.

00:07:32: Heißt da ja eigentlich eine Erfolge dass es endlich weniger Autos verkauft werden?

00:07:36: Einerseits ist halt mal durch diesen Megatrend ich muss kein Auto mehr besitzen andererseits aber auch ich sage man durch Märkte die es einfach gar nicht hergeben wegen des verschiedenen geopolitischen Bedingungen.

00:07:48: Genau das sind zwei von vielen anderen Faktorenhauern.

00:07:53: Ich glaube das sind schon sehr dominierende.

00:07:56: Ja was wir jetzt hier sehen, ich meine da haben ja auch schon mal darüber gesprochen.

00:08:00: Was sowohl wir bei uns als Forschungsinstitut beobachten als ihr als Berater ist dieser Wandel dass jetzt viele Automobilzulieferer eben auch merken okay dieses Geschäft mit dem Verkaufen für physischen Autos das stagniert irgendwie das hat seine Grenzen weniger erreicht.

00:08:17: deswegen unter anderem auch viele in diesen die Fans Bereich reingehen der jetzt aktuell auch politisch, staatlich sehr stark auch gepusht wird.

00:08:27: Würdest du sagen das ist eher ein kurzfristiger Ausweg um es halt zu berücken oder würde ich so sagen dass es eigentlich einen ist halt mal strukturellen Strategiewechsel von vielen Zunieferern darstellt oder eben aber auch darstellen muss?

00:08:41: Ich glaube das ist eine langfristige Attent also nicht nur die kurzfristigen Haltgeschichte Die Geopolitik hat sich hier verändert.

00:08:48: Wir müssen hier viel zu verrennen, auch diejenigen in Europa nicht nur Deutschland sondern ganz Europa spielen natürlich Deutschland eine große Rolle Frankreich auch und ich glaube da gibt es zwar zwei Bewegungen seines follow the money.

00:09:01: für wen weniger Geld zu verdienen ist im Automotivemarkt oder mehr im Defensemarkt das ist die eine Geschichte.

00:09:06: und der zweite ist wie ist das Skillset?

00:09:10: Die Benz-Bereich braucht, die sind dann doch sehr ähnlich auch im Automobilmarkt.

00:09:16: Ich muss Produktionen hochfahren und automatisieren.

00:09:19: Ich habe Technologien miteinander verbinden mit Softwaretechnologien.

00:09:24: Ich hab vernetzte Systeme, die ich kreiere nachher betreiben warten muss.

00:09:30: Da gibt es schon Skills, die man brauchen kann.

00:09:32: Also die klassischen Werke im mechanischen Elektronikbereich können natürlich Nicht nur ein Pkw oder einen Lastwagen bedienen, sondern auch ein Panzer.

00:09:44: Oder ein Gehätsmilitärchenbereich was ähnlich gestrickt ist.

00:09:49: Ich glaube was da noch dazukommt ist zukünftig auch ganz stark das ganze Thema Aerospace von der ohne Technologie über Militärtechnik im Flugzeug Bereich.

00:09:58: Das ist sicher ja auch eine Richtung die im Segment-Defense aber auch im kommerziellen Bereich sicher noch zunehmen wird und auch ein Shift gehen wird von Automotive in diese Richtung.

00:10:12: Wenn wir von diesem Schiff sprechen, jetzt hast du ja schon erwähnt was sie seit mal viele bereits an stärkeren Kompetenzen haben?

00:10:18: Was würdest du denn sagen sind so zukünftige Kompetenz die Zudieferer brauchen um eben auch im Defensbereich erfolgreich zu sein, die sie vielleicht aktuell nicht haben?

00:10:29: Also ich glaube, es gibt nur zwei Trends.

00:10:31: Das eine ist das ganze Thema Agilisierung oder Produktisierung also die Entwicklung agiler schneller flexibler dazu gestalten auch Trends schneller aufzunehmen in Entwicklungszeiten zu verkürzen und das zweite sehr viel stärker im Systemen zu denken.

00:10:48: System Engineering ist sicher eine wachsende Disziplin, aber auch generell System Thinking und in einer gewissen Abstraktion aus dem System herauszudenken und zu entwickeln und zu produzieren wird es sicher wichtiger werden.

00:11:02: Und da ist viel vorhanden, wir müssen sicher noch mehr machen können im Automotive-Industrie, aber das wird mit Sicherheit noch zunehmen weil Gesamtsysteme auch vernetzter werden, gar nicht verbunden auch im militärischen Bereich sind, das Systemverbünde ist sicher noch wichtiger als im Individual-Spausenverkehr zum Beispiel.

00:11:20: Wenn wir jetzt über dieses Systemdenkmal hinausgehen etwas mehr Richtung Digitalbereiche, die auch immer angesprochen haben.

00:11:27: Das heißt eben Richtung digitale Services, digitale Geschäfte oder was ja dann auch ein Teil von dieser Hub ist.

00:11:34: Was würde es zu sagen Bündniszulieferer in konkret tun?

00:11:38: Vor allem jetzt auch Richtung Defensbereich gedacht.

00:11:41: um es aber weg von dieser klassischen Produktlogik zu kommen.

00:11:46: Wir verkaufen ein Produktlogick hinzu, wir verdienen mit digitalen Services denn auch Geld vor allem langfristig Geld oder eben digitalen Geschäftsmodellen.

00:11:55: was würde so sein?

00:11:56: sind da die konkreten Schritte und die Konkretkompetenzen die dafür benötigt werden?

00:12:02: Also ich glaube in Richtung Betreibermodelle braucht's hier Kompetencen also wie wartig wie Betreibungssysteme zukünftig, dass ihr also nicht nur die Hardware verkauft sondern auch die Betriebs-Service Systeme wie manches dann sind vielleicht auch in Verbunden mit den Nutzern.

00:12:21: Also Plattformen die ich entsprechend betreibe und ich glaube das ist ein Modell.

00:12:26: Ich glaube, dass die Drittverwertung von Daten und Services eher überbewertet ist an einigen Stellen.

00:12:33: Weil da geht es auch um vertrauen- und vertrauliche Daten und Dinge, die wir nicht nur in der Hand geben wollen.

00:12:39: Da steckt viel Fantasie drin aber ich glaube das Substanz ist da begrenzt.

00:12:45: Und ich glaube auch vieles was sich sehr weit weg bewegt vom Kern der Nutzung eines Defenseprodukt oder eines Automotiveprodukts wird von dem Kunden gar nichts so gut hier und unvorgenommen, auch nach einer Markezugehörig gerechnet.

00:13:02: Dann haben dann eher übergreifende Plattformhersteller sicher die Nase vor.

00:13:06: Also die markenübergreifend, produktüberggreifend Plattformer in den Digitaleservices bereitstellen wie jetzt bei Google zum Beispiel.

00:13:13: Herr

00:13:14: Verstehe du hast es mehr auf Punkte genannt.

00:13:16: ich fang von diesem Punktbetreibermodell.

00:13:18: sehr spannend weil das ist eine Frage die wir auch ganz, ganz oft bekommen.

00:13:22: Vor allem die mir jetzt auch schon mehr was gestellt wurde weil bei uns ist ja auch sehr viel mit diesen Betreibermodellen im Institut beschäftigen vor allem unter dem Aspekt wie kann denn eben ein Maschinanlagenbauer der beispielsweise Produktionsanlagen und Produktionsmaschinen für die Autobiobranche produziert betreibbar sein?

00:13:40: Das liegt eher auf der Hand.

00:13:42: Es ist die Frage natürlich wenn ich jetzt aber nur Komponentenzulieferer bin, beispielsweise liefer ich eine Bremse, liefer Kann ich auch dann über einem Treibmodell nachdenken und wenn ja, wie mache ich das Ganze?

00:13:56: Ja.

00:13:57: Kann man darüber nachdenke sind natürlich die Hürden größer je kleiner mein Anteil an der Gesamtwärtschöpfung ist oder am Gesamtprodukt und so schwieriger ist es.

00:14:05: Ich glaube da muss man sehr stark auch in Ökosystemen denken weil ich muss mich da ja einklinken in den Gesamtprodukt und ich komme auch nicht auch Tag an, meine Daten zum Beispiel daran.

00:14:15: Wenn es z.B.

00:14:16: um Protektive Mindements geht wenn dann ein Produkt beim Endkunden ist heißt das eine Anlage oder irgendwas Größeres dann aus zehn, zwanzig oder hundert Komponent von Zuliefern besteht, wenn er nicht anfängt sein Funknetz darin aufzubauen oder seine Datendrehscheibe dann wird zwar unübersichtlich auch Segurtytechnisch schwer beherrschtbar.

00:14:38: Das heißt, er liegt dann eher an den Endherstellern das Ganze zu orchestrieren und daneben auch sein Teil nachzuzubeißen, dass er seinen Teil entsprechend betreiben kann oder warten kann.

00:14:49: Oder auch Dinge wie Predictive Maintenance zu betreiben haben.

00:14:52: Wir haben es schon öfters gehabt, also wir haben anfangen gehabt.

00:14:55: für so Themen wie Digital Twin haben wir festgestellt, dass derjenige, der das gerne Digital Tunnel aufbauen will von seinen Komponenten in einer Fertigungssprache beispielsweise stellt dann fest ich bin so ein kleines Licht im Gesamtspiel.

00:15:07: Ich habe gar keine Chance, dass sich das separat den Betreibern mit dem Lauf setzen kann und es macht dann der Entkundigern selber vielleicht auch mit dem separaten Betreber.

00:15:16: also sich da zusammen zu tun in den Ökosystems zu denken ist sicherlich ein wichtiger Schritt.

00:15:21: Ich verstehe, jetzt hat es bei mir mal logischerweise die Frage angeschlossen.

00:15:26: Wenn wir in diesem Ökosystem denken hast du eben das Wort Orchestrator benutzt oder auch im OEM als Orchestrator siehst du eine Möglichkeit für Zulieferer, also aus dieser klassischen Zuliefere bzw.

00:15:40: auch Abhängigkeitsrolle vom OEM rauszukommen über eben auch in irgendeiner Form digitale Services, digitale Geschäftsmodelle?

00:15:49: oder sagst du eigentlich wird Das Ganze nur noch einmal verstärkt?

00:15:52: die Abhängigkeit, durchweicht also Themen wie Daten und Sicherheit.

00:15:59: Es wird sicher nicht einfach, aber ich glaube was man da ausspielen kann ist dass es seine eigenen Komponenten ja bei vielen Entkunden im Einsatz sind und über Lerneffekte auch über AI oder über lernende Systeme kann man jetzt mehr weit beitragen.

00:16:11: Wenn man Datenbreite und Datenqualität auch reinbringt die der nutzbar ist in den Komponenten Betreibemodellen.

00:16:21: Ich glaube das ist eine Riesen Chance.

00:16:24: Das ist das Feind des, jeder natürlich auch die Chance dass er sehr stark sich als Integrator selber auch positioniert und sagt naja wenn es da entkunde oder der Hersteller nicht unbedingt hinkriegt vielleicht bin ich die einige der die Integrationslösungen bietet.

00:16:38: Die er orchestriert und die anderen mit einbindet und nicht unbedingt der Entkunde selber.

00:16:44: Super spannend.

00:16:45: hast du vielleicht auch so ein konkretes Beispiel von einem Zulieferer, der so eine Transformation in diese digitale Welt erfolgreich geschafft hat.

00:16:54: Vielleicht sogar was, das ihr selbst begleitet habt?

00:16:58: Ne, sind wir gerade dann auch mit Partnern.

00:16:59: Wir haben einige Partner die solche Integrationslösungen liefern wie Verkato oder Lobster und die sind auch Mariahi basiert.

00:17:07: also die gehen ganz stark in die Richtung.

00:17:09: Es gibt natürlich große Player die sich da ganz stark gewandeln machen.

00:17:13: zu Indikatoren wie jetzt Siemens Wenn man sich anguckt wie Siemens vor fünfzig Jahren aufgestellt war, waren natürlich immer stark im Bereich Maschinendaten.

00:17:21: Aber wie sie es geschafft haben auch in die ganze Richtung Digital Twin, in Richtung digitale Gesamtökosysteme im Produktionsumfeld zu entwickeln ist natürlich enorm.

00:17:31: Siemens betreibt natürlich auch ganze Ketten und ganze ... Wertschöpfungsketten innerhalb von Fabriken ist aber in einigen Stellen auch Komponentenlieferer, hat aber die entsprechenden Gesamtmodelle im Rucksack, die natürlich helfen hier weltweit erfolgreich zu sein.

00:17:47: Eine der erstaunlichsten Tanzformation und muss ich sagen eine tollste Erfolgsmodelle.

00:17:51: wenn du in die deutsche Industrie guckst.

00:17:55: Verstehe ich?

00:17:55: Jetzt ist aber ehrlich jedes Unternehmen, sondern man hat eben diese Markmarke, wie Sie mir jetzt ja an vielen Märkten hatten.

00:18:02: Genau, deswegen für mich ist es auch einmal spannend.

00:18:04: Ich bin jetzt ein Zulieferer und habe vielleicht zehn, zwanzig, dreißig Mitarbeiter.

00:18:08: also klassisches KMU eigentlich.

00:18:11: Was würdest du sagen sind so zwei drei konkrete Maßnahmen mit denen ich bereits am Tag morgen anfangen könnte eben auf solche Transformationen mit mir Unternehmen einzuleiten?

00:18:25: Ich glaube wichtig ist im ersten Schritt in der Standortbestimmung ziemlich klar zu sein Wo bin ich im ganzen Wettbeherbsumfeld, wo bin ich in einem veränderten Kundenumfeld?

00:18:34: Also solche Standardbestimmungen kann man mittlerweile auch sehr gut KI gestützt machen und bieten wir an.

00:18:42: Das sind Dinge die wir gerne mit begleiten können.

00:18:45: Entsprechende Instrumentarien müssen da, die Informationen sind da.

00:18:49: also das ganze ist jetzt zügig uns ja schnell zu machen nicht mehr unmöglich, was früher vielleicht Wochen oder Monate gedauert hat.

00:18:57: Geht jetzt in der Art von einem Tagesworkshop mit den entsprechenden Vorbereitungen und das hilft natürlich schon am ersten Mal sehen klar zu werden wo soll die Reise hingehen?

00:19:05: Man kann sich ohne dass man solche Standardbestimmungen macht und auch mal ganz gezielte Szenarien in Zukunft denkt Dinge ausprobieren, wenn ich natürlich sehr klein bin sind meine Möglichkeiten noch begrenzt.

00:19:16: Ich kann mich ja fünfzigmal verrennen in die falsche Richtung nur weil ich vorher nicht wirklich klar war.

00:19:22: was ist eigentlich mein Suchkorridor also da?

00:19:24: Orientierung zu geben und sich doch als externe Hilfe zu holen?

00:19:28: bei der Orientierung ist glaube ich ganz essenziell.

00:19:31: viele können es auch selber.

00:19:32: Also einige die sind auch dabei dass sie sich selbst ihre Botketten aufbauen entsprechend die Basisinformation zusammen tragen durchrechnen lassen.

00:19:43: Das ist aber nicht unbedingt jedermanns Sache und hat auch nicht unbedingt jeder, der sich intensiv damit beschäftigt.

00:19:48: Wir merken das die Schere da in den Industrien massiver aufgeht.

00:19:51: Da gibt es die Frontrunner, die sehr schnell unterwegs sind.

00:19:54: Und da auf Unternehmen, ich würde sagen, die haben noch nie was von JGPT gehört.

00:20:01: Dann merkst du schon, da tut sich sehr, sehr schnell eine Spreizung auf.

00:20:05: Der Mittelbau stirbt da aus, wenn man so will.

00:20:07: Die einen sind sehr schnell unterwegs und die anderen werden komplett abgehängt.

00:20:11: Da geht die Schere sehr massiv auf und das merkt man auch.

00:20:14: Wenn man mit vielen Menschen spricht, dann wird es wieder ein Münchner Kreis.

00:20:19: Mit den Kindern Arbeitsgruppen wird es schön AI.

00:20:21: Und wenn man sich da auf Veranstaltungen und Konferenzen umhört, und das Gespräch kommt, merkt man wie groß die Unterschiede mittlerweile werden in der Vorbildung.

00:20:30: Es ist auch eine unheimliche Dynamik.

00:20:32: Wenn jede Woche neue Modelle herauskommen, neu ansetzt dann wird es natürlich irgendwann sehr viel unübersichtlich, wenn ein paar Wochen offline ist.

00:20:41: Das wird an Dynamikerwachen zunehmen und sich da wirklich einen soliden Plan zurechtzulegen, wie ich mitkomme, in welche Richtung ich stiefe Und wie ich aus ziellosem Umstochen einen gezielten Weg mache, eine echte Strategie.

00:20:56: Das wird glaube ich der Weg sein und da gibt es natürlich Ansätze, wie man so umgeht.

00:21:01: Das Ganze allein hinzukriegen ist manchmal echt schwierig gerade für die Kleineren.

00:21:05: Bedeutet aber konkret jetzt wenn ich das einmal zusammenfasse was ich muss sagen ist eigentlich sehr erste Schritt immer zu gucken wo stehe ich grade dann zu gucken zwei Schritt wo will ich hin?

00:21:13: Und dann zuschauen, was ist diese Brücke?

00:21:15: Und habe ich alle Kompetenzen um die Brücke von Ist und Sorge oder von Ist-und-Ziel das selbst zu schlagen.

00:21:22: Richtig!

00:21:24: Ja genau... und verbunden auch mit der Offenheit auch mit anderen vielleicht anders zusammenzuarbeiten als vorher.

00:21:34: Also diese Unternehmensgrenzen stärker aufzureichen in den Ökosystemen zu denken, das glaube ich ganz essentiell Gerade als sehr kleiner bei der Dynamik tue ich mich schwer.

00:21:43: Wenn ich mit anderen zusammenschließe, ist es tatsächlich sehr einfacher.

00:21:48: Wenn nicht mehr in der Haare zusammenbringen, mehr Masse... Also wir glauben schon dass da ein Stück bei dem Konsolidierungsprozess geben wird bei der Dynamic die Die ganz, ganz Kleinen schwer haben werden.

00:21:58: Die ganz Großen werden es auch schwer haben und sind oft zu schwerfällig.

00:22:02: Ich glaube der Golde Weg ist ein bisschen in der Mitte liegt.

00:22:05: Genügend Substanz aber noch klein genug um wirklich zu bleiben.

00:22:09: Das wird so die Kunst sein.

00:22:10: Man muss sich Dinge zusammenschließen, man braucht Senteilung.

00:22:14: Das ist das System theoretisch begründbar.

00:22:17: Die beiden Extreme werden es schwerer haben.

00:22:20: Ja, sehr spannend.

00:22:21: Das hat mich schon indirekt in Überleitung zu meinem nächsten Thema gemacht und zwar wäre es für mich immer spannend mit denen auch gemeinsam Zukunft zu blicken.

00:22:28: D.h.,

00:22:29: wenn wir jetzt mal schauen, ein Automobilzulieferer ist ja in Deutschland immer noch ein riesiger Geschäftsfeld.

00:22:36: Was würdest du sagen wie sie zur Rolle von Automobileszuliefern in den nächsten fünf vielleicht auch zehn Jahren aus?

00:22:45: Mh, mächtige Frage!

00:22:47: Kann ich nicht so wirklich in einem Satz beantworten.

00:22:52: Ich glaube die großen Systemintegratoren, also die Tier-One, die will es nach wie vor geben.

00:22:58: Die werden sie auch vielleicht in einer anderen kleineren Sekentier mit einem verleiten und mit Spezialen auch hau.

00:23:05: Es wird zum einen eine Konsolidierung geben, zum anderen aber auch eine stärkere Spezialisierung.

00:23:10: Wir werden nach wie Vor eine Rolle spielen wird einfacher werden, aber auch als großer Zulieferer selber in den Fahrzeugbau zu gehen.

00:23:20: Wenn man sich überlegt wie viele bewegliche Teile so ein Elektrofahrzeug hat im Vergleich zum Verbrenner und wie die Integrationskomplexität da aussieht, dann tun sie ja auch Chosen auf.

00:23:30: also sozusagen eine Integration in Richtung Rückwärtsintegration Richtung Fahrzeugbau ist das sicher eine der Möglichkeiten weil die Zahl der Marken wenn es prognostiziert eher abnehmen wird.

00:23:43: Das heißt, das wird weniger wie den Marken geben in der Zukunft, aber vielleicht auch mehr Spezialanbieter.

00:23:50: Also ist jeder nach wie vor interessant in die Ischen und kann immer unseren an diesen Nutzfahrzeugbereich denken also kleine nutzfahrzeuge spezialisierte langwirtschaftlichen Bereich ja auch im kleinen Stadt Flitzern.

00:24:03: Da gibt's schon Chancen dass man als Starter oder als Zulieferer jetzt solche Richtungen marschiert.

00:24:08: Hat das sicher für interessant.

00:24:10: Die andere Richtung haben wir ja heute schon diskutiert, einige werden mit Sicherheit auch da auf den Defense-Bereich rüber gehen oder in den Aerospace Bereich oder sich auf eine der Komponenten beschenken also ausschließlich dann Software anbieten oder in die Elektronikrichtung ergehen.

00:24:28: Die gemischten Betriebe mit der Böse wird sicher schwieriger gehabt aber ab to date zu bleiben gab bei es nicht verkürzenden Entwicklungszyklen.

00:24:36: Das wird ein Falle für Dynamisch bleiben, eine echte Bognose zu stellen.

00:24:40: Wie wird sich es denn konkret entwickeln?

00:24:41: Ist echt schwer momentan.

00:24:44: Muss das Ding ja auch global betrachten und Deutschland hat momentan schon ein paar so standardnachteile über Dringendach politisch mal beben müssen.

00:24:53: Thema Regulierung, Thema Verwaltung, Thema Energiekosten, Hemmnisse im Tagesgeschäft die müssten ganz schnell, ganz deutlich abgebaut werden.

00:25:04: Sonst passieren Abwanderungen.

00:25:05: Das ist bei so großen Etablieren wie Bosch, die anfangen noch stärker zu verlagern und das schon abzubauen.

00:25:15: Es müssten eigentlich genügend Alarmsignale sein um hier wirklich mal einen echten Reformschritt nach vorne zu machen.

00:25:22: Sonst wäre man mittelfristig hier echt abgehängt.

00:25:26: Super spannend!

00:25:28: Schwerste Frage auf Fürzplus aufgehoben.

00:25:31: Ich habe mir vorstellend mit Christoph, dass natürlich jetzt auch einige unserer Zuhörer und Zuhöhrinnen ja die Folge super spannend fanden und sich dachten oder jetzt genau immer auf den Punkt jetzt ausspringen wir eben gesagt haben dieses wenn ich von A nach B kommen will brauche ich externe Hilfe?

00:25:48: Und das heißt für mich die Frage wie kann ich denn mit dir, mit euch, mit Wage Transformation Engineers Kontakt aufnehmen um jetzt eben auch mehr über euch zu erfahren, mit euch gemeinsam Projekte zu machen.

00:26:00: Es ist relativ einfach.

00:26:01: auf unserer Website sind die Kontaktdaten www.wagitstadt.com.

00:26:06: Da findet man alles was man braucht.

00:26:07: aber gerne wie mir persönlich über dich also kein Thema.

00:26:12: Ich spreche auch sehr gerne persönlich mit den Entscheidungsträgern, mit Menschen die ihn anliegen haben.

00:26:17: Ich habe auch ganz viele Kunden, mit denen ich aktuell gar keine echte Geschäftsbeziehung pflege, aber das finde ich immer wieder ein gemeinsames Sparring mache.

00:26:24: Nicht jede Stunde mit mir kostet auch Geld.

00:26:26: Ich find sowas auch in beider Richtung sehr lehrreich und sehr erfischend.

00:26:33: Das sind ja auch Mitglieder im Münchner Kreis.

00:26:35: Es ist ein Mitglied bei der Bitkom Und da ist Austausch auch immer möglich, dass man gleich an Projekte denkt und an Geschäft denkt.

00:26:43: Aber wie gesagt über die Website mit mir persönlich sehr gerne.

00:26:47: Ich bin offen für jedes Gespräch hier und hoffe, dass wir auch den einen oder anderen Wertbeitag liefern können für wirklich neue Kunden.

00:26:56: Super!

00:26:56: Vielen Dank dir ja.

00:26:57: Verlinken wir deinen LinkedIn-Profil um den Schrauben aus dann könnten Leute sich direkt schnell einfach erreichen.

00:27:02: Sehr gerne.

00:27:03: Reaktionen kommt.

00:27:05: Super.

00:27:05: Genau, Christopher ansonsten.

00:27:06: Dir schon mal vielen Dank für deine Zeit heute!

00:27:08: Vielen Dank für die spannenden Einblicke und ja auch vielen Dank an alle da draußen, die zugehört haben.

00:27:13: Und wir freuen uns, wenn Sie sich auch wieder in der Zukunft zu dieser Connections begrüßen dürfen.

00:27:19: also abonnieren Sie gerne den Podcast um nichts zu verpassen.

00:27:21: Bis bald.

00:27:23: Danke schön.

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